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Leipzig
Erste Unfallnervenklinik (Zuletzt aktualisiert am 26.03.12)
Das Hermann-Haus in der Stötteritzer Hauptstraße 44 (heute Holzhäuser Straße 72) um 1905
Das Hermann-Haus in der Stötteritzer Hauptstraße 44 (heute Holzhäuser Straße 72) um 1905

Im Herbst 1900 eröffnete die erste Unfallnervenklinik Deutschlands in Stötteritz, das heute ein Leipziger Stadtteil ist. Die Klinik diente der Rehabilitation bzw. Beobachtung von Patienten, die der Sächsischen Baugewerks-Berufsgenossenschaft angehörten.

Ebenfalls 1900 wurde Franz Windscheid Chefarzt der Klinik. Bereits im Juni 1911 ging das Haus in den Besitz der Stadt Leipzig über und die Klinik nahm keine Unfallkranken mehr auf. Dies wurde Aufgabe der Nervenabteilung der Medizinischen Poliklinik der Universität.

Quelle: Wikipedia
Bild: Wikipedia

 
Erste Fotografie-Professur (Zuletzt aktualisiert am 14.03.12)
Frank Eugene: Adam und Eva, 1898
Frank Eugene: Adam und Eva, 1898

Frank Eugene gründete 1913 an der Leipziger Akademie für Grafische Künste und Buchgewerbe den Lehrstuhl für künstlerische Fotografie. Dies war die erste Fotografie-Professur der Welt.

International bekannt wurde Eugene durch die ab 1904 veröffentlichten Heliogravuren. Er bearbeitete dazu die Foto-Negative mit einer Radiernadel und steigerte den grafischen Charakter des Abzuges.

Der Amerikaner Eugene, der eigentlich Frank Eugene Smith hieß, nahm 1906 die deutsche Staatsbürgerschaft an.

Quelle: Wikipedia
Bild: Wikipedia

 
Erste Massenzeitschrift
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Titelblatt des ersten Heftes der Gartenlaube
Titelblatt des ersten Heftes der Gartenlaube

Im Jahr 1853 erschien in Leipzig mit Die Gartenlaube - Illustrirtes Familienblatt die erste deutsche Massenzeitschrift.

1867 erreichte das Blatt bereits eine Auflage von 382.00 Exemplaren. Da es sich um Familienlektüre handelte und die Zeitschrift auch in Leihbibliotheken und Cafés auslag, beläuft sich die Schätzung der eigentlichen Leserzahl zu den Hochzeiten auf zwei bis fünf Millionen.

Quelle: Wikipedia
Bild: Wikipedia

 
Einziges Synchronstudio für nicht-deutsche Stimmen (Zuletzt aktualisiert am 12.03.12)
Sprecher in einer Tonkabine
Sprecher in einer Tonkabine

Das Leipziger Unternehmen Offstimme ist die einzige Synchronisationsfirma in Deutschland, die sich ausschließlich auf nicht-deutsche Stimmen spezialisiert hat.

Offstimme wurde im Jahr 2008 von den professionellen Synchronsprechern Peter Seaton-Clark und Nicola Chapman gegründet. Sie hatten die Idee, die "ausländische" Nachfrage der deutschen Rundfunk- und Medienindustrie zu stillen.

Quelle: Offstimme
Bild: Wikimedia Commons

 
Erster Kokillenguss (Zuletzt aktualisiert am 29.02.12)
Gegossenes Absperrventil
Gegossenes Absperrventil

1906 fertigte die Leipziger Firma SAG Schumann & Co., Armaturen- und Apparatebau den ersten Kokillenguss Deutschlands an. Bei diesem Metall-Gießverfahren wird der geschmolzene Werkstoff in eine Kokille genannte Dauerform gegossen, deren Hohlraum mit dem Material ausgefüllt wird.

Das in Plagwitz gelegene Gelände der Firma Schumann ist heute unter dem Namen Westwerk bekannt. Dort befinden sich Werkstätten, Ateliers und Räume für kulturelle Veranstaltungen.

Quelle: Westwerk
Bild: Wikipedia

 
Bekanntester D-Mark-Fehler (Zuletzt aktualisiert am 31.12.11)
Rückseite der letzten Version des 100-DM-Scheins
Rückseite des letzten 100-DM-Scheins

Auf der Rückseite des letzten 100-DM-Scheins, auf dessen Vorderseite ein Bildnis von Clara Schuhmann abgebildet ist, ist ein Konzertflügel der gebürtigen Leipzigerin zu sehen. Das dargestellte Musikinstrument hat vier Pedale, das Original-Klavier der Schumanns verfügte aber nur über zwei Stück.

Dieser Fehler entstand, weil der Grafiker des Geldscheines Reinhold Gerstetter den echten Flügel bei seinen Recherchen nicht begutachten konnte, da es zur Zeit des Entwurfs 1988 in Leipzig stand, eine Einreise in die DDR aber schwierig gewesen wäre. Sein Entwurf basiert daher auf der Empfehlung einer Musikwissenschaftlerin, die das Verwenden der damals üblichen vier Pedale anriet.

Das seiner Zeit sehr moderne Klavier steht heute im Robert-Schumann-Haus in Zwickau.

Quelle: Spiegel Online – einestages
Bild: Wikipedia

 
Erste Professur für OP-Simulation (Zuletzt aktualisiert am 30.11.11)
Prof. Dr. Werner Korb
Prof. Dr. Werner Korb

An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) wurde zum Dezember 2011 weltweit erstmalig eine Professur für das Gebiet "Simulation und Ergonomie in der operativen Medizin" eingerichtet.

Schwerpunkt der Arbeit von Stiftungsprofessor Dr. Werner Korb ist die Entwicklung zukünftiger Trainingsmöglichkeiten für Chirurgen und OP-Personal. Im Rahmen des Programms werden an der HTWK ein hochmoderner Simulations- und Trainings-Operationssaal sowie ein Labor für medizinische Mensch-Maschine-Systeme entwickelt.

Quelle und Bild: HTWK Leipzig

 
Erstes Kamasutra für Blinde (Zuletzt aktualisiert am 06.11.11)
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Kamasutra-Darstellung aus dem 11. Jahrhundert
Kamasutra-Darstellung aus dem 11. Jahrhundert

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) hat einen Teil des Kamasutra in Braille-Schrift veröffentlicht. Aufgrund der vielen Anfragen trugen Mitarbeiter auf Basis der Original-Schriften eine Auswahl von 21 Stellungen zusammen.

Das Ganze wurde auch bebildert: Als Reliefs sind die Liebespositionen zu jeder Beschreibung in dem Werk enthalten.

Von der Erstauflage erschienen 100 Stück, die bereits vergriffen sind. Ein Exemplar kostete 98 Euro.

Quelle: Bild.de
Bild: Wikimedia Commons

 
Erstes Zentrum für Namensforschung (Zuletzt aktualisiert am 27.10.11)
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Namensforscher Prof. Jürgen Udolph
Namensforscher Prof. Jürgen Udolph

Im März 2011 eröffnete in Leipzig das erste private Namensforschungsinstitut in Deutschland.

Die Mitarbeiter im Prof. Udoplh - Zentrum für Namensforschung untersuchen und begutachten Orts- und Familiennamen. Man kann sich darüber hinaus ein persönliches Buch mit einer detaillierten Namenserklärung sowie einer genealogischen Deutung erstellen lassen.

Quelle und Bild: prof-udolph.com

 
Erstes Clownmuseum (Zuletzt aktualisiert am 27.10.11)
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Hans-Dieter Hormann in seinem Clownmuseum
Hans-Dieter Hormann in seinem Clown-Museum

Am 18. April 2010 eröffnete in Leipzig das erste Clownmuseum Europas. Zu bestaunen sind etwa 350 Plakate und 2.500 Figuren aus allen Materialien und den verschiedensten Ländern. Darüber hinaus findet man dort Marionetten, Bilder, Zeitungsartikel, Filmaufnahmen, Videos und weitere Ausstattung von bekannten Clowns.

Das Museum in der Reiskestraße hat dienstags bis freitags von 11:00 bis 17:00 Uhr sowie sonntags von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Quelle und Bild: Clownmuseum

 
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